(Fotocredit: Patrick Hoffmann)

Warum Regularien den Wohnungsbau immer teurer werden lassen!

Warum Regularien den Wohnungsbau immer teurer werden lassen!

Wohnungsknappheit wird besonders in Ballungszentren ein zunehmend wichtigeres Thema in Deutschland. Wohnungsbau wird zusehends essentiell und das Thema Eigenheim als Kapitalanlage immer spannender.

Aufgrund der prekären Lage, macht sich Unmut breit. Grund dafür sind zunehmende preisliche Steigerungen, die trotz kontinuierlich niedriger Zinsen das Eigenheim bauen erschweren.

Von Vorteil sind hier fertige Häuser vom Bauträger - Ein schlüsselfertiges Haus ohne Kopfschmerzen. Warum dies von Vorteil ist und ein Grund sich lästige Kopfschmerzen zu ersparen, zeigen ganz deutlich Bauordnungsnormen, Gesetze und Landesbauordnungen der Kommunen.

Insgesamt sind es ca. 3.300 Normen für die deutschen Bauherren, welche die Anforderung an Neubauten beeinträchtigen. Genau diese Regularien sind es auch, die zu einer Preissteigerung führen, welche von Nachteil für den Endabnehmer sind. Denn dem Bauträger ist genau vorgegeben, wie er Strom einsparen oder wie eine Schalldämmung aussehen muss. Wie veraltet diese Regularien sind und wenig innovativ, zeigt sich am Beispiel unserer Nachbarländer.
In anderen europäischen Ländern sind die Landesbauordnungen vor Jahren überarbeitet worden und haben den Bauträgern deutlich mehr Freiraum eingeräumt. Dies hatte zum Vorteil, dass die Baufirmen anfingen fortschrittlich zu denken und Konzepte für energiesparende Fertigbauweisen einführten, welche sowohl ökologisch als auch praktisch sind. Dies wird in der Art aber leider noch nicht in Deutschland praktiziert werden.

Die strengen Vorgaben an denen die Bauherren festhalten müssen, lassen nicht viel Spielraum. Auch keinerlei Platz um effektiv aufwandssparender zu arbeiten, um weitere Kosten für den Endabnehmer so gering wie möglich zu halten. Steigende Löhne und Allgemeinkosten sind hier von Nachteil. So gesehen, ist auch in der Zukunft mit einem Preisanstieg zu rechnen. Dies allein ist nicht zwingend alarmierend, denn es geht hierbei auch um die Höhe des jenes Anstiegs. Ein kleiner Vergleich verdeutlicht ebenfalls hier die Unterschiede: Die Niederlande hatte seit 2007 einen Preisanstieg für Neubauten von 6%, Deutschland hingegen volle 36 %. (Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft – IW)
Hoffen wir folglich, dass Deutschland bald auch auf eine Überarbeitung der Bauordnungsnormen hoffen kann. Für mehr Effizienz und niedrigere Kosten.